Seattle
Die Ulmenkrankheit ist für Seattle eine relativ neue Krankheit. Erst 2001-2002 wurde der erste Fall der Ulmenkrankheit in Seattle festgestellt. Die Rocky Mountains haben lange dafür gesorgt, dass die Krankheit die Stadt nicht erreichen konnte. Seattle hat eine besondere Ulmensammlung. Junge Ulmen sind eine Ausnahme, da die Förster dem Eintreffen der Ulmenkrankheit bereits Jahrzehnte lang vorgegriffen haben und also nur vereinzelt Ulmen pflanzten. Es gibt nicht sehr viele Ulmen, aber die es gibt sind relativ alt, da die Ulmenkrankheit die Ulmen noch nicht hat zerstören können. Diese Ulmen sorgen vielerorts für eine prächtige Alleepflanzung.
Seattle hat den Vorteil sich auf die Krankheit einstellen zu können, die in vielen anderen Orten schon zu einer enormen Dezimierung der Ulmen geführt hat. Die Stadt hat einen Vorsprung vor der Krankheit gewonnen, da sie von anderen lernen kann.
So ist die Stadt schon von Anfang an sehr aktiv bei der Aufstellung eines guten Vorsorgeprogramms. Das Programm besteht aus regulären Kontrollen und dem Impfen der wertvollsten Bäume mit Dutch Trig®.



